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Webdesign Grundlagen – 7 wichtige Aspekte | 2022

Wer sich zum ersten Mal mit Webdesign beschäftigt oder darüber nachdenkt, für sein Unternehmen eine hochwertige Website erstellen zu lassen, sollte die Grundlagen guten Webdesigns kennen. 

Die Elemente und Eigenschaften moderner Websites zu kennen ist wichtig, um nachhaltig Besucher in Kunden zu konvertieren und die Sichtbarkeit der eigenen Firma zu erhöhen. Bevor wir zu den Webdesign Grundlagen kommen, beantworten wir aber zunächst diese Frage: 

Was ist Webdesign? 

Webdesign ist der Oberbegriff für die alle Aspekte, die bei der Erstellung von Webseiten zu beachten sind. Technische Qualität, Suchmaschinenoptimierung, visuelles Erscheinungsbild, Struktur und Conversion-Optimierung sind alles Teile, die zu Webdesign dazugezählt werden. 

Je nach Anforderungen und den eigenen Zielen, die man mit Hilfe eines passenden Webdesigns erreichen möchte, müssen unterschiedliche Aspekte bedacht werden. 

Die wichtigsten Webdesign Grundlagen im Überblick 

Mit diesen Grundlagen geben wir dir einen Überblick und Tipps an die Hand, damit du beim Auftrag einer neuen Webseite bei einem professionellen Webdesigner auf die wichtigen Dinge achten kannst:

Technisches Know-how: HTML, CSS, JavaScript und PHP

Jede Webseite ist zumindest aus dem Grundbaustein HTML und CSS zusammengesetzt. Der HTML Code einer Webseite ist das Gerüst, auf dem sie aufgebaut ist. Ein sauberer und gut strukturierter HTML-Code hilft Besuchern und Suchmaschinen, sich einfach auf einer Webseite zurechtzufinden. 

HTML alleine reicht aber nicht, damit die Webseite gut wirkt. Um Elemente zu verschieben, sie auf eine bestimmte Art anzuordnen und farblich zu gestalten gibt es CSS. Ins CSS werden die Aspekte des auf die Firma angepassten Corporate Designs übertragen, damit der Online Auftritt zum restlichen Auftritt des Unternehmens passt. 

Mit Javascript lassen sich im Browser unterschiedliche Funktionalitäten herstellen. Von Formularen, die auf Knopfdruck abgeschickt werden können über Kalkulatoren bis hin zu interaktiven Elementen lässt sich vieles mit Javascript realisieren. Dabei wird der JavaScript-Code direkt im Browser des Besuchers ausgeführt.

Anders sieht dies bei PHP aus. PHP Code wird serverseitig ausgeführt, viele Content-Management-Systeme wie WordPress wurden in PHP geschrieben. Grundkenntnisse in PHP sind aus diesem Grund für jeden Webdesigner hilfreich. 

Responsive Webseiten 

Um dem Besucher die Inhalte der Webseite auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen optimal zu präsentieren, werden Webseiten heutzutage responsiv gebaut. Das bedeutet, dass sich die Form und Größe der Elemente verändert, um auch auf Mobilen Endgeräten eine gute und einfache Nutzbarkeit zu gewährleisten.

Die Responsivität der Inhalte von Websites ist für Google ein wichtiger Rankingfaktor. Wenn du eine Webseite erstellen lassen möchtest, frage den Webdesigner aus diesem Grund danach, ob sie auch für die mobile Ansicht optimiert wird. 

Mobile First ist zum Standard geworden 

Mobile First ist die Devise, nach der Google nun schon seit einiger Zeit Webseiten bewertet. Mobile First bedeutet, dass sich der Google Crawler die mobile Variante von Websites schaut. Alle Inhalte, Bilder, Videos und Medien aller Art sollten eine Größe haben, die optisch gut wirkt und dennoch möglichst klein ist. 

Denn je weniger groß eine Webseite ist, desto schneller lädt sie. Die Ladezeiten von Websites sind sehr wichtig, weil langsam ladende Webseiten häufig schon von Besuchern verlassen werden, bevor sie die Inhalte überhaupt gesehen haben. In diesem Fall ist die Kommunikation mit dem potentiellen Interessenten nicht mehr möglich. 

Für die Zielgruppe optimiertes Design 

Für jedes Unternehmen ist es wichtig, ein Design bei der eigenen Webseite zu wählen, das hinsichtlich der Farben und vom Aufbau her optimal zum durchschnittlichen Nutzer der Zielgruppe passt. Best Practice ist es dabei, etablierte Normen einzuhalten. Dazu gehört beispielsweise das oben bei einer Webseite eingeblendete Menü.

Bekannte Strukturen helfen dem Nutzer, sich schneller auf der Webseite zurechtzufinden. Auch die Farbgestaltung kann hierzu beitragen. Wenige gezielt eingesetzte Farben sorgen für ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild und leiten den Blick des Besuchers.

Die Farben sollten auch gut zur Branche und den angebotenen Dienstleistungen oder Produkten passen. Hilfreich kann es sein, sich in diesem Zusammenhang auch die Websites der Konkurrenz anzusehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was übliche Gestaltungsvarianten sind.

Kurze Wege, um zur Antwort auf die eigene Frage zu gelangen 

Eine der wichtigsten Grundregeln für die digitale Kommunikation sind kurze Wege. Hier mehr wichtige Informationen direkt wahrgenommen werden können und je einfacher es dem Nutzer gemacht wird, sein Ziel zu erreichen, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu einer Kontaktaufnahme kommt. 

Bei vielen Webseiten ist dies heutzutage noch immer nicht der Fall. Die Klarheit in der Aussage ist eine Form von Minimalismus, die immer sinnvoll ist. Im professionellen Webdesign sollte aus diesem Grund immer Wert darauf gelegt werden, dass Interessenten schnell zum Ziel kommen.

Logo mit Wiedererkennungswert 

Ein Logo mit Wiedererkennungswert ist ein wichtiger Bestandteil einer hochwertigen Webseite. Solche Logos können die Anzahl der Markensuchanfragen steigern. Das Logo sollte hinsichtlich der Farben an das Corporate Design und die anderen Elemente der Webseite angepasst sein.

Heutzutage gewinnen responsive Logos mehr und mehr an Beliebtheit. Ein responsives Logo ist ein Logo, dass sein Aussehen etwas verändert, wenn es auf verschieden großen Bildschirmen angezeigt wird. Der Kern der Aussage bleibt dabei immer gleich, so dass auch der Wiedererkennungswert nicht verloren geht. 

Gründliche Konkurrenzanalyse 

Um die Sichtbarkeit von Websites zu steigern, wird Suchmaschinenoptimierung betrieben. SEO ist noch immer ein Bereich, der von vielen Unternehmen vernachlässigt wird. Dabei ist die Suchmaschinenoptimierung im Rahmen des Online-Marketings eines der wichtigsten Elemente, damit die Website überhaupt von Interessenten gefunden wird.

Wenn du eine Agentur mit der Dienstleistung Webdesign beantragst, solltest Du fragen, ob die ausgelieferte Webseite suchmaschinenoptimiert sein wird. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Konkurrenzanalyse häufig einer der ersten Schritte. Wir strukturieren konkurrierende Unternehmen ihre Websites? Welche Farben, welche Art von Design nutzen Sie, um die Zielgruppe optimal anzusprechen? 

Da diese Fragen in jeder Branche anders beantwortet werden, kann die Konkurrenz ein guter erste Anhaltspunkte für sein, welche Maßnahmen sinnvoll wären. 

Wo kann man mehr über Webdesign lernen?

Nun kennst du die wichtigsten Aspekte, damit du durch optimierte Inhalte auf deine Webseite mehr Erfolg im Internet haben kannst. Wenn du mehr zu Webdesign und seinen verschiedenen Facetten erfahren möchtest, schau dir mal diesen Artikel von f5.design an: Interaktives Webdesign.

Mit diesen Webdesign Grundlagen steht da im Erfolg im Netz nichts mehr im Weg!